Die 42. Bundes-Immissionsschutzverordnung trat am 20. August diesen Jahres in Kraft. Sie enthält Anforderungen an Aufbau, Betrieb und Überwachung von Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheidern, da es gerade bei diesen Anlagen zur Emission legionellenhaltiger Wassertröpfchen kommen kann, die beim Einatmen zu schweren Lungenschäden führen können. Deshalb legt die Verordnung die Häufigkeit der Untersuchungen des Nutzwassers auf allgemeine Koloniezahl und Legionellen fest: Alle drei Monate muss das Nutzwasser auf die beiden Parameter von akkreditierten Laboren untersucht werden.  Zusätzlich werden Maßnahmen vorgegeben, die bei der Überschreitung der Grenzwerte je nach Intensität einzuleiten sind. Außerdem ist ein Betriebstagebuch mit allen relevanten Informationen zur Anlage und deren Betrieb zu führen. Für neue oder geänderte Anlagen sind weitere Vorschriften wie zum Beispiel bauliche Anforderungen oder Gefährdungsbeurteilungen erforderlich.

Ab dem 19. Juli 2018 müssen dann alle Anlagen der zuständigen Behörde innerhalb eines Monats angezeigt werden.

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